POLYTECH bekräftigt sein Bekenntnis zur Polyurethan-Implantattechnologie und treibt einen differenzierten Produktionsweg voran

POLYTECH Health & Aesthetics steht weiterhin uneingeschränkt für polyurethanbasierte Implantattechnologie und für Innovationen, die an den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten ausgerichtet sind.

POLYTECH bestätigt, dass die laufenden patentrechtlichen Verfahren in Deutschland ausschließlich ein Verfahren zur Herstellung PU-beschichteter Implantate betreffen. Es bestehen keine qualitätsbezogenen Einschränkungen oder Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Produkte von POLYTECH. Ebenso unberührt bleiben die regulatorische Konformität und die klinische Leistungsfähigkeit des Implantat-Portfolios.

Eine derzeit bestehende einstweilige Verfügung betrifft ein Verfahren zur Herstellung PU-beschichteter Implantate, ist national auf Deutschland beschränkt und stellt als vorläufige Maßnahme keine endgültige Entscheidung über POLYTECH, Microthane® oder die PU-basierte Implantattechnologie insgesamt dar.

Das Unternehmen hat gegen die vorläufige Entscheidung Rechtsmittel eingelegt und verfolgt die Angelegenheit aktiv vor dem zuständigen Gericht in München. Dabei stützt sich POLYTECH auf fundierte rechtliche und technische Expertise und ist von der eigenen Position sowie der Stärke des eingelegten Rechtsmittels überzeugt. POLYTECH handelt entschlossen und treibt die nächsten Schritte konsequent voran – mit klarem Anspruch auf Kontinuität und Innovation.

„Die PU-Implantattechnologie blickt auf eine langjährige klinische und technologische Historie zurück“, sagt Prof. Dr. Karsten Hemmrich, CEO von POLYTECH Health & Aesthetics. „Ihre Weiterentwicklung beruht auf materialwissenschaftlicher Expertise, fertigungstechnischem Know-how, klinischer Erfahrung und dem Feedback von Chirurginnen und Chirurgen. POLYTECH wird dieses Technologiefeld auch künftig mit einem evidenzbasierten und qualitätsorientierten Ansatz weiter vorantreiben.“

POLYTECH hat einen aktualisierten Produktionsprozess entwickelt, der auf umfassenden technischen und rechtlichen Prüfungen basiert und durch eine externe Freedom-to-Operate-Analyse gestützt wird. POLYTECH stimmt derzeit die relevanten rechtlichen und regulatorischen Schritte ab, die vor einer marktspezifischen Umsetzung erforderlich sind.

POLYTECH hält seine Partner, Chirurginnen und Chirurgen sowie relevante Stakeholder weiterhin transparent und auf Basis abgestimmter, freigegebener Informationen auf dem Laufenden – über den Stand der rechtlichen Verfahren ebenso wie über weitere Entwicklungen im Bereich der PU-Technologie.

Mit starken Kooperationen in die Zukunft

Ein wesentlicher Bestandteil unseres Erfolgs liegt in der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Partner:innen und Investierenden. Wir stehen für einen offenen Dialog mit Patient:innen, Ärzt:innen und  Handelnden, um unsere Produkte stetig weiterentwickeln und neue Technologien frühzeitig einsetzen zu können.

Dafür investieren wir kontinuierlich in unseren Standort und unsere Forschung. Um dieses Wachstum zu ermöglichen, wurde 2016 mit der Deutschen Beteiligungs AG (DBAG) ein Eigentumswechsel durchgeführt: Im Rahmen eines Management-Buyouts erwarb die DBAG einen Mehrheitsanteil an POLYTECH.

So konnten wir 2017 weitere Produktionsanlagen eröffnen, um der steigenden Nachfrage an unseren Implantaten gerecht zu werden. 

Unser Management

Drei POLYTECH Brustimplantate mit mattem Oberflächenfinish liegen auf einem blauen Hintergrund.

Unsere internationale Tätigkeit

Momentan ist POLYTECH in über 90 Ländern aktiv und beschäftigt mehr als 280 Mitarbeitende. Sie alle haben ein gemeinsames Ziel: Die hochwertigsten, fortschrittlichsten und sichersten Implantate zu entwickeln, die sowohl auf die Bedürfnisse von Patient:innen als auch von Ärzt:innen ausgerichtet sind.

 

 

 

Quelle:
1. Govrin-Yehudain O, Matanis Y, Govrin-Yehudain J. Aesthetic Surgery 2018 Oct (10): 1092-1096
2. IMPLANTS OF EXCELLENCE-Daten vorliegend.